Hallo Ihr Lieben,

mensch was ist es her, dass es hier auf dem Blog ein neues Travel Diary gegeben hat. Leider hat es in letzter Zeit nicht immer so funktioniert, wie ich bzw. wir uns das vorgestellt haben mit dem Reisen und so gab es einfach lange nichts was wir Euch hätten in dieser Kategorie zeigen hätten können.

Ich hoffe, Ihr verzeiht und geht nun mit uns auf Reise. Auf eine Reise von 48 Stunden in Palma de Mallorca.

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Travel Diary : eine Reise ins Blaue und wie diese begann

In einer kurzen Umnachtung der Spontanität, saß ich am Laptop und brüllte über zwei Zimmer der Wohnung hinweg zu meinem Mann und meinte „Hey, ich habe uns gerade zwei Flugtickets gebucht“.

Wenn man sonst Aufmerksamkeit des Mannes möchte, braucht es schon einiges an Überzeugungskraft und Argumenten. Bei diesem Satz, hatte ich ihn sofort und in Windeseile stand er neben mir und schaute mich ungläubig an. Wie Du hast uns gerade zwei Flugtickets gebucht, war die Frage und die Zweite nach dem Wohin, lies ebenfalls nicht lange auf sich warten. Ich wiederholte das eben gebrüllte und lachte. Drehte den Laptop ein wenig zur Seite und zeigte ihm die Homepage von Eurowings mit den Flugdaten der An- und Abreise. Das Ziel allerdings war noch einen Klick weit weg, denn ich hatte nicht nur mal eben einen Flug gebucht, nein ich hatte einen ins Blaue gebucht.

Denn wenn einem das kleine Fernweh packt und man für dieses vielleicht nicht gerade ein großes Budget zur Verfügung hat, finde ich Eurowings und Ihre Rubrik Blind Booking nicht schlecht.

Ihr habt hier die Möglichkeit alle Daten rund um die Reise einzugeben. Vom Abflughafen bis hin zum Datum der Reise, könnt Ihr alles frei auswählen. Auch kann man die große Welt ein wenig einschränken und aus den unterschiedlichen Kategorien wie Kultur, Metropolen usw. eine Vorauswahl treffen. Welche Voraussetzung für das Blinde Vorhaben ist. Jede dieser Kategorien hat unterschiedliche Städte aufgelistet und so habt Ihr eine ungefähre Ahnung wohin der Urlaub gehen könnte. Wenn Euch eine Stadt hier nicht so zusagen würde, könnte man diese sogar von der Liste streichen (aber denkt daran, wenn Ihr streicht steigt der Preis für Euer Ticket).

Ich hatte mich dieses Mal für die Kategorie „Strand“ entschieden und hoffte im Geheimen auf ein Ziel, welches ich noch nicht bereist hatte am Schluss aber wurden wir mit dem Reiseziel Palma de Mallorca überrascht.

Ok, dachte ich Ballermann und lauter Touristen die nicht wissen wie man sich benimmt. Nicht schon wieder denn das, hatte ich mit saftigen 18 Jahren schon einmal und war nach diesem Urlaub mehr als geheilt von Halligalli und allem was dazu gehört.

Aber wir ließen uns nach ein paar Sekunden der Enttäuschung über das Ziel darauf ein und wurden mit dem Zeitpunkt des Abfluges positiv überrascht. Denn Mallorca kann mehr als nur Bier Tourismus und Sex.

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Travel Diary : Palma de Mallorca

Da ich bei Buchung nicht gerade großzügig war, was den Zeitraum betraf entschlossen wir uns die Reise auf die Hauptstadt der Insel zu beschränken und buchten uns mitten in dessen Zentrum ein. Ein schlichtes aber dafür tolles Hotel namens Saratoga, mit einem unglaublich tollen Pool der sich auf dem Dach des Gebäudes befand. Aber als wäre solch ein Pool nicht genug, belohnte uns das Hotel noch mit dem freien Blick auf die Kathedrale der Heiligen Maria und auf der anderen Seite mit etwas Meer auf dem Dach.

„Hotel Saratoga en Palma“

Aber auch die Zimmer waren bzw. sind erwähnenswert. Hier hatten wir bei Buchung alles richtig gemacht. So erhielten wir die Schlüsselkarte zum 6. Stock und wurden hier mit Großzügigkeit und einem seitlichen Meerblick belohnt. Sauber, clean und ein mega bequemes Bett ließen uns jeden Abend nach unserem 15km Marsch müde hinein sinken. Was das Frühstück betrifft, im Hotel so muss ich jetzt passen. Denn dieses haben wir bewusst bei Buchung nicht mit ausgewählt. Ich für meinen Teil, gerade was solch Kurztrips betrifft muss dann sämtliche Cafes und Restaurants testen. Da wäre ein Frühstücksbuffet für mich nur Zeitverschwendung oder unnütz. Denn so gerne ich zuhause auch ausschlafe und den Tag gut und gerne erst gegen neun Uhr beginne, so ist es im Urlaub um einiges früher und die Nacht ist um 5 zu Ende. Irgendwie kann und will ich nichts verpassen. Hier greift einfach der Spruch, nach dem frühen Vogel und seinem Wurm.

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Neben der Tatsache, dass wir also mit Flug und Hotel schon einmal alles richtig gemacht haben, zog sich dieser kleine rote Faden während unseres Aufenthaltes konsequent weiter. So liefen wir also auf der Erfolgswelle.

In der Innenstadt gibt es wirklich unzählige Restaurants, Tapas Bars und einiges mehr. Kulinarisch seit Ihr also bestens bedient. So führte uns der Weg am ersten Abend in eine kleine und richtig nett eingerichtete Tapas Bar die den Namen Cav Bistro & Tapas trug. Gut ganz so einheimisch ging es dann auf unseren Tellern nicht her, stattdessen landete ein Burger und ne Portion Fries darauf. Nichts desto trotz, war es super lecker und frisch. Denn man konnte dem Koch bei der Zubereitung zusehen und so stieg das Wasser im Munde nur noch mehr.

Ansonsten kann ich Euch für Paella in Palma das Restaurante Especialidad Paella empfehlen. Dieses kleine und unscheinbare Lokal punktet mit ruhigen Plätzen hinterhalb des Place Major. Wer hier allerdings Style und genügend Futter für seinen Instagram Account vermutet, den muss ich leider enttäuschen. Auch gibt es keine Speisekarte die mit unzähligen Gerichten den Touris versucht zu beeindrucken. Es gibt schlichtweg nur Paella und das in drei verschiedenen Sorten. Mehr kommt hier nicht auf den Tisch. Man konzentriert sich einfach auf das was man kann und was man isst.

Von dort gehen wir mal kulinarisch weiter auf Entdeckungstour und finden uns nach ein paar Minuten Fußmarsch in der Markthalle wieder. Ein Eldorado, sag ich Euch. Hier findet Ihr neben frischen Fleisch und unglaublich leckerem Gemüse bzw. Obst eine abartig tolle Fischhalle. Wenn wir nicht im Hotel gewesen wären, hätte ich wirklich jeden Tag dort eingekauft und fangfrisch den Fisch zubereitet. Es sah einfach alles so unfassbar lecker aus und ja es war wirklich hart für uns, dass Essen links liegen zu lassen. Der Nachteil eines Hotelaufenthalts würde ich jetzt sagen. Aber gut, wir kommen wieder und werden uns dann ausgiebig in den Markthallen zu Tode shoppen. Also wenn Ihr in dieser Stadt seit, schaut bitte unbedingt dort vorbei.

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Shopping Love : 

Tja, was kann ich Euch noch erzählen und unter die Nase reiben. Wie wäre es mit Interior? Am besten, Ihr habt Eure Kreditkarte und im Hafen ein Containerschiff liegen. Denn es ist alles Liebe, was man dort für sein Hippie / Boho Herz findet. Einen konkreten Shop kann ich so gar nicht nennen. Denn man entdeckt rund um die Altstadt in den kleinen Gassen so unglaublich viele Läden die ein Wahnsinns Angebot bieten. Aber um ein wenig konkreter zu werden, stelle ich Euch einfach mal zwei bis drei vor.

Fans von Korbmöbeln und Taschen, werden den kleinen Laden in mitten der Altstadt lieben. Hier zumindest sah es für uns so aus, stehen Sohn und Vater darin und machen einiges noch von Hand. Hier sprechen einfach die unzähligen Materialien dafür. Auch lassen sich hier tolle Fotos machen, wie man unschwer erkennen kann. Also auf ins Mimbreria Vidal.

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Kleidung und Accessories findet man wunderschön verpackt im Pintoresqu. Auch hier ein kleiner Laden mitten in Palma. Wenn ich Euch jetzt sage, dass ich dort gerne eingezogen wäre, liegt das nicht nur an den Kleidungsstücken sondern an der kompletten Umsetzung des Ladens. Auf drei kleinen Etagen erstreckt sich die Auswahl an Wunderschönem und man möchte einfach sofort die Ladenbesitzerin oder Verkäuferin knuddeln. Es ist einfach von Anfang an ein tolles Flair dadrinnen. Überzeugen und für Gut befinden, lohnt auch wenn es kein Plus Size zu finden gibt. Hierfür könnt Ihr ja in den eigens und großzügigen Violeta by Mango gehen.

Die letzte Empfehlung was Shopping betrifft für diesen Artikel hier, ist eine Mischung aus Cafè und Interior. Auch hier sind wir Dank des Fußmarsches direkt drauf zu gelaufen und waren Feuer & Flamme dafür. Ihr findet diesen Laden unter dem Namen „Far East“. Irgendwie erinnert mich das Angebot mit seinen Vibes an Afrika. Auch wenn es nicht der Fall sein wird aber die Stücke die dort ausgestellt und zum Verkauf angeboten wurden, naja manchmal hat man einfach so ein Gefühl ohne dies richtig erklären zu können. Also schaut auch hier unbedingt vorbei.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl mehr von unglaublich tollen Geschäften und ich könnte jetzt noch weitere dieser aufzählen aber das würde den Rahmen hier in dem Artikel eindeutig sprengen. Ich bin mir jetzt nicht einmal mehr sicher, ob es bis hier noch jemand liest. Wenn ja, dann Herzlichen Glückwunsch.

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Machen wir einfach weiter mit dem was wir sonst noch so gesehen haben. Hier wären beispielsweise ein Arabisches und antikes Dampfbad mit wunderschön angelegten Innenhof. Da dies als Museum geführt wird, fallen natürlich auch Kosten an. Die aber mit 2 Euro pro Person nicht unbedingt schmerzen. Ich meine alleine die Pflege der vielen Palmen und Blumen dort ist es schon wert, diesen kleinen Betrag zu investieren und dort ein wenig zu verharren.

Ganz in der Nähe dieses Dampfbades, liegt eine weitere Ruheoase die mit einem kleinen Teich und ordentlich Seerosen auf einen wartet. Nehmt Euch die Zeit, setzt Euch an das kleine Wasser, schaut den Fischen zu und kommt mit Einheimischen ins Gespräch. Auch wenn dies mangels Sprache nicht immer das längste und tiefgründigste ist, so macht es einen Urlaub erst zum Urlaub. Und diesmal werden auch die Instagramer wieder belohnt. Denn hier habt Ihr gutes Licht und genügend Spielraum für Fotos.

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Ein weiterer Fotospot jedenfalls für mich, ist oben an der maroden Mühle. Diese seht Ihr von eigentlich jeder Richtung aus in Palma und man hat einen schönen Überblick auf das was sich vor einem so erstreckt, nämlich dem Hafen. Hier kann man Schulklassen beim Standup Paddling zuschauen oder auch dem ein oder anderem Boot bei der Einfahrt nach Palma.

Richtig geil, finde ich aber auch die Graffiti die man überall an den Fassaden der Häuser antrifft. Nicht nur oben an der Mühle, nein sondern in der ganzen Stadt. Ich persönlich sehe darin so unglaublich viel Inspiration und fotografiere diese Kunstwerke liebend gern.

Zudem könnte man wenn man wollte und die Sonne jetzt nicht unbedingt mit voller Inbrunst vom Himmel strahlt, den Weg zum Kreuzfahrthafen hin auf sich nehmen. Denn auch dort gibt es eine Menge zu bestaunen, wenn die großen Schiffe unserer Weltmeere einfahren.

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Ansonsten, kann ich nur sagen nehmt Euch Zeit die Stadt zu Fuß zu erkunden. So kann man an jeder noch so kleinen Ecke tolle Dinge für sich entdecken und mit nach Hause nehmen. Erinnerungen bleiben ein Leben lang und wenn diese selbst entdeckt werden, um so besser. Bei 48 Stunden, bleibt nicht unbedingt so viel Zeit um tiefer in eine Stadt ein zu tauchen aber dennoch so viel, um zu sagen ob und wann man wieder kommen möchte.

Ach bevor ich es vergesse, mit dem Linienbus der vor dem Flughafen auf einen wartet ist man mit 5 Euro schnell und sicher in der Stadt. Ein nützlicher Tipp noch ganz zum Schluss und am Rande, der aber genauso viel Beachtung verdient. Denn man muss nicht immer mit dem Taxi fahren zumal der Bus im Längen billiger ist.

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Ich hoffe Euch hat die kleine Bilderreise des Travel Diary gefallen und Ihr konntet Euch ein Bild von der Schönheit machen, wie ich sie gesehen habe. Natürlich weis ich, dass dies kein Reisebericht ist wie man ihn vielleicht auf den meisten Blogs sieht aber und das möchte ich an dieser Stelle einfach nochmals sagen, ich bin nicht wie die anderen und nehme Euch auf meine persönliche Reise mit.

Gerne könnt Ihr mir hierzu Feedback geben, Euch in den Kommentaren auch gegenseitig austauschen und auch mir noch den ein oder anderen Tipp bezüglich dieser schönen Stadt zukommen lassen. Ich würde mich sehr freuen.


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