Hallo Ihr Lieben,

Wetten dass, ich auch in 2019 kein verbitterter Veganer werde. Klingt im ersten Moment vielleicht ganz schön hart und auch recht forsch. Auf dem zweiten Blick, für mich eine ganz normale Aussage die mich auf ein neues Thema hier im Sunday Thoughts bringt.

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Seit einiger Zeit, verfolge ich auf den unterschiedlichsten Kanälen die Entwicklung rund um einen bestimmten Lifestyle. Dazu gehört neben der Tatsache, dass einige die Welt ein Stück besser machen wollen und unserer Erde wieder ein Stück Respekt entgegen bringen, auch die dass alles was von Tieren stammt reines Gift ist. Und wir uns deshalb schnellstmöglich von Gras und Heu ernähren sollen. Diese Aussage ist jetzt etwas überspitzt niedergeschrieben aber You knwo what I mean.

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Quatsch sage ich! Ich werde mit diesem Artikel so manches Gemüht zum Kochen bringen aber wisst Ihr was, dass ist mir völlig egal. Ich lasse auf dieser Plattform meinen Gedanken freien Lauf und teile somit nicht mit jedem die selbige Meinung. So eben auch was das Thema „Essen“ betrifft. Schon lange Zeit, verfolge ich die Diskussionen über vegane und sagen wir mal normale Ernährung. Manche Ansätze was den Verzicht auf tierische Produkte betrifft, finde ich nicht schlecht und setze dies auch für uns zuhause in einer Art und Weise um. Manches aber, kann ich oder will ich nicht verstehen. Ich für meinen Verstand, klaue keiner Biene Ihre Lebensqualität nur weil ich mir 1x die Woche Honig auf mein Sonntagsbrötchen streiche. Auch bin ich kein schlechter Mensch, wenn ich 2 mal im Jahr einen frisch gefangen Fisch zubereite und mich zusammen mit meinem Mann auf das Abendessen freue.

Sunday Thought : Achtsamkeit, der Umgang mit unserer Umwelt

Es geht für mein Empfinden viel mehr darum, wie viel wir davon nehmen und wie wir das Ganze, die Natur und das Tier hierfür für uns einnehmen. Achtsamkeit, heißt das Zauberwort.  Ich finde es ganz schrecklich, wenn ich einen Transport sehe, wo mich die kleinen süßen Steckdosen Nasen der Schweinchen anschauen. Ein Schauer läuft hier jedesmal über den Rücken und auch Tränchen. Weil ich weiß, dass diese Tiere kein schönes Leben haben. Im Gegenteil, diese Tiere werden für uns und unseren Fesswahn gemastet und mit irgendwelchem Zeugs vollgestopft nur damit wir möglichst schnell, möglichst viel und billig unsere Fleischeslust befriedigen können. Jedenfalls gefühlt für die nächsten 5 Minuten. Und genau hier, ist der Hund begraben.

Warum muss Heinz-Müller 7 Tage die Woche Fleisch fressen?! Das bekomme ich nicht in meinen Dickschädel. Es reicht doch, wenn man am Sonntag (wie früher bei Oma) den Braten vor der Schnute hat. So habe ich meine Lust auf Fleisch gestillt und es bleibt was Besonderes. Denn egal in welche Ecke wir jetzt schauen, wenn ich etwas jeden Tag zu jeder Zeit haben kann, ist es nichts Besonderes mehr. Versteht Ihr, wie ich das meine?

Auch muss ich hier in Deutschland, keinen Fisch fressen der gefühlt 100 mal um die Welt geschifft wird, nur damit ich etwas außergewöhnliches auf dem Tisch habe. Dieses Denken habe ich schon seit Teenie Zeiten. Ich muss nichts essen, was es in meiner Region nicht gibt. Hier in Augsburg schwimmen keine Red Snapper somit brauch ich es auch nicht. Mir reicht die Forelle aus dem Bach hinterm Haus auch. Das Essen ist frisch, hat keine langen Wege und die Umwelt wird nicht so stark belastet, wie wenn ich weite und unnütze Transportwege habe. Dies gilt natürlich auch für Inka Getreide und andere Sorten, die es hier in unseren Breitengraden einfach nicht gibt.

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Das sind jetzt alles kurze Gedankengänge, die sich so unfassbar leicht umsetzen lassen ohne dabei komplett Anti gegen alles zu werden, was aus oder vom Tier stammt. Auch das Thema Milch, oh mein Gott!!!!

Hier könnte man Morde begehen, wenn ich so manche Diskussionen verfolge. Ich finde es auch nicht in Ordnung, dass man den Mutterkühen ihre Kälber entreißt nur damit wir wieder täglich 100 Liter Milch saufen können. Wie hier mit der Natur und dem Tier umgegangen wird, bestialisch. Ganz klar und hier muss ich sagen, gibt es wirklich tolle Alternativen die bei uns längst im Vorratsschrank eingezogen sind. Dennoch (shame on me), gönne ich mir ab und an einfach ein Glas Milch ohne schlechtes Gewissen. So zahle ich auch gerne einen Penny mehr, wenn ich weiß dass die Kuh einfach Kuh sein darf. Es gibt wirklich noch Bauern, die auf die Natur und das was uns Mutter Erde gibt achten. Vielleicht nicht übermäßig an zwei Händen abzuzählen aber es gibt sie.

Auch finde ich es ganz schlimm, dass männliche Küken einfach wie Müll behandelt werden. Diese Tatsache, können wir ja wöchentlich in den Medien sehen oder lesen. Deshalb werde ich hier gar nicht näher darauf eingehen, denn diese Themen sind einfach ein Fass ohne Boden bei dem man schnell und sehr gerne seinen Gefühlen nach gibt. Die Objektivität bleibt hier meist auf der Strecke, ich weis wovon ich rede.

Was ich aber sagen möchte, ich bin kein schlechter Mensch nur weil ich nicht vegan lebe. Ich komme mir bei einigen in der Social Media Branche echt als Abschaum vor, wenn diese wieder einmal Ihre Parolen verbreiten und alles und jeden als schlecht bezeichnen. Hier wird teils ganz schön auf der anderen Seite herumgehackt. Hier werden Tools in die Stories gepackt und Kommentare mit Unterton verschickt, wo Du genau weißt „Jetzt hat mir jemand mit dem Hammer eines auf die Zwölf gegeben“

Jeder sollte das wie er es möchte in einer gesunden Menge ausleben können ohne dabei von anderen schief angeschaut oder gar beleidigt zu werden. Es bleibt jedem überlassen, wie er lebt. Das ist das Wichtigste, denn es hat auch was mit Respekt gegenüber dem anderen zu tun. Die gesunde Kinderstube, quasi.

Dennoch und das habe ich bereits erwähnt, muss alles in einem gewissen Maße erfolgen. Wenn jeder von uns nur ein wenig mehr auf die Umwelt achtet und an zwei Ecken seine Gewohnheiten ändert, ist das schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen kein Fleisch oder Fisch der über 3 Wege importiert wird. Wir müssen auch nicht jeden Tag Wurst konsumieren und das für 99 Cent vom Discounter. Nein, ganz im Gegenteil davon halte ich absolut nichts. Denn hier unterstützen wir wieder die Massentierhaltung und das ausbeuten von wundervollen Geschöpfen, die mir jeden Tag ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und denen ich mit Respekt entgegenkomme.

Wir können auch auf Plastik verzichten und unser Gemüse beispielsweise vom Wochenmarkt kaufen und dies in super stylischen Jute Beutel packen. Die können nicht nur mehrfach verwendet werden, nein diese schauen auch super zum Outfit aus. So hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Aber auch hier könnte ich kotzen. Denn was mir auffällt, ist dass gerade im Bio Segment so unfassbar viel Plastik teils produziert wird. So kaufe ich schon gar keine Lebensmittel mehr, bei Kaufland oder anderen großen Märkten. Denn ist Euch das auch schon aufgefallen, der Bio Paprika oder auch die Bio Gurke sind hier immer schön brav in Folie gepackt. Leute das geht auch anders ohne dabei wieder den Geldbeutel des Endverbrauchers zur Verzweiflung zu bewegen.

Auch muss man nicht einkaufen, als würde es keinen Morgen mehr geben, nur um am Ende einer Woche die Hälfte dem Müll zu übergeben. Wir müssen uns mit unseren Vorlieben auch nicht ausgrenzen, nein vielmehr sollten wir vernünftig mit den Materialien umgehen und uns überlegen wie wir wieder einen Kurs Richtung „Achtsamkeit“ erlangen.

Denn wenn wir weiterhin nur wollen und wollen und mit den Füßen die Rohstoffe unserer Erde treten, wird nicht mehr viel übrig bleiben in kurzer Zeit. Ich sage mir immer, wir waren nicht die Ersten hier, werden aber auch nicht die Letzten sein.

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Was mir gerade noch einfällt, viel schlimmer als sich mal ein Fleisch zu gönnen. Diese und sorry für die Ausdrucksweise, verschissenen Tische die mir auf Instagram begegnen. Diese Frühstückstische die über und über mit Essen gedeckt sind, wo eine 5 köpfige Familie von satt werden könnte und dann davor ein Mensch sitzt nur fürs Foto. Wir alle wissen, was nach solch einem Foto passiert. Der Müllschlucker, der freut sich und die Likes unter solch einem Bild auch. Weil es genügend Blöde gibt, die das toll finden. Bullshit Leute. Das ist weder toll noch in irgendeiner Art und Weise politisch korrekt. Das ist einfach nur Scheiße!

So, ich könnte hier jetzt noch weiter schreiben aber ich möchte einfach ein bisschen Raum für Eure Gedanken lassen. Nehmt Euch bewusst mal Zeit und überdenkt Euren Konsum. Egal was letztendlich dabei rum kommt, ob Vegan, Vegetarisch oder Normal. Es ist jedem selbst überlassen wie er leben möchte. Das einzige was zählt, ist der gesunde Menschenverstand zu unserem Konsum.

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