Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es mal keine Modefloskeln oder eine Vorstellung der neusten Trends. Heute möchte und muss ich meine Gedanken zum Thema “Vertrauen und Freundschaft” loswerden.

Warum, fragt Ihr Euch? Naja, es liegt gerade wie auf dem goldenem Tablett und hat somit eine hohe Präsenz. Aber fangen wir einfach mal von vorne und somit am Anfang des Ganzen an.

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In einer Freundschaft, gerade wenn diese schon sehr lange besteht sollte eine gewisse Basis an Vertrauen vorhanden sein. So zumindest sehe ich das Ganze und teile nicht nur meine engsten Gedanken sondern auch meine Ängste mit dieser oder diesen Person(en).

Was aber, wenn die Basis des Vertrauens bröckelt? 

Wenn die Fassade durch einen Irrsinn an Gedanken des Gegenübers langsam aber sicher ein Loch einreißt. Die feste Mauer zu wackeln droht. Dann wird es für beide Seiten eine echte Zerreißprobe. Für die Seite die den Stein ins Rollen gebracht hat und für die andere Seite die im ersten Moment wie vor den Kopf gestoßen wird. Unzählige Gedanken springen sofort von einer zur anderen Seite. Man geht den Satz und somit den Auslöser im Kopf kurz durch. Und kommt zu dem Entschluss, dass man seit Anfang an seiner besseren Hälfte immer die Wahrheit gesagt und man immer zu Ihr/Ihm gehalten hat und das von Anfang an. Es keinen Moment gab, an dem man nicht aufrichtig gewesen wäre, im Gegenteil. Es wurde alles offen auf den Tisch gelegt und man hat mehrmals darüber gesprochen und den Standpunkt dieser Freundschaft/Partnerschaft zu 100% gelebt.

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Soll man an dieser Freundschaft/Partnerschaft dann noch festhalten oder diese wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Was mich persönlich angeht, so bin ich für das Festhalten und Kämpfen. Eine langjährige Freundschaft darf man eigentlich nicht so ziehen lassen aber dazu gehören immer beide Enden die darum kämpfen. Sobald es einseitig wird und ist, hat es auf lange Sicht keine Chance und auch wenn ausgesprochenes direkt so gedreht wird wie man es braucht oder der andere es gerne hören würde nur um es quasi gegen einen zu verwenden. Ich hoffe Ihr wisst was und wie ich es meine. Auch möchte ich damit niemanden anprangern oder gar bloß stellen. Es geht gerade nur um das Empfinden, wenn man zu einer Person steht, die es aber aus irgendwelchen Gründen nicht zu schätzen weiß oder es auch nicht möchte.

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Auch wenn dieser Text/Beitrag in so manchem Auge nicht fertig geschrieben ist, so habe ich meine Gedanken ausgesprochen. Kämpfen für etwas was einem wichtig ist, sollte man immer dabei aber sich nie in eine Schublade stecken lassen die unberechtigter Weise nur schwer zu öffnen bzw. zu schließen ist.

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Was die Bilder des Artikels betreffen, so passen diese in meinen Augen sehr gut zum Text. Denn eine wahre Freundschaft/Partnerschaft hat viele Farben und es ist nicht immer nur hellster Sonnenschein am Himmel. Es gibt immer wieder einmal Tage an denen der Himmel sich düster und bedrohlich zeigt. Aber legt einfach die Karten immer auf den Tisch und sprecht darüber. Wahre Freundschaft kann und wird so schnell nichts auseinander bringen und verzeihen müssen beide immer einmal. Wenn dies aber durch etwas wirklich schwerwiegendes gebrochen ist, dann macht es keinen Sinn sich daran festzuklammern. Sich unzählige Male in den Schlaf zu weinen und den Gedanken im Rad des Irrsinns weiteren Platz zu lassen und zu schaffen. Hier hilft dann nur noch ein klarer Schnitt und jeder der beiden Parteien soll seinen Weg alleine bestreiten.

Diesen Weg der bröckelnden Freundschaft bin ich vor Jahren schmerzhaft gegangen und bin jetzt für das was ich habe und mit wem ich es habe doppelt so froh und glücklich. Freundschaft besteht nicht nur aus Buchstaben sondern auch aus Taten und Gesten die uns im Alltag von unserem Gegenüber und einem selbst zugespielt werden.

* plussize – crush *